Bewachung
Da Wanderfalken bei uns Felsenbrüter sind, können die Brutnischen an den Felsen leicht entdeckt werden. Die Nachstellung von Personen, die an Wanderfalkeneiern bzw. jungen Wanderfalken ein Interesse haben, bzw. Störungen durch nichtinformierte Kletterer und Wanderer machen es deshalb notwendig, die Tiere während der Brutperiode rund um die Uhr zu bewachen. Dazu werden ca. 300 Personen in der Zeit zwischen Mitte März bis Mitte Juni benötigt. Die Bewachung dauert in der Regel eine Woche, wünschenswert ist von Samstag bis Samstag.
In der Nähe jedes Brutfelsens steht dafür eine Bewachungsstation zur Verfügung. Diese ist mit Heizung, Koch- und Schlafgelegenheit ausgerüstet. Zur Beobachtung und Bewachung steht ein Spektiv mit Stativ zur Verfügung. Ein in der Nähe wohnender Betreuer weist die Bewacher ein und ist während ihrer Bewachungszeit Ansprechpartner. Die wesentlichen Aufgaben der Bewacher sind:
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Kletterer, Wanderer und andere Personen auf die gesperrten Felsen aufmerksam machen
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bei Nichtbeachten Polizei, Förster oder Landespflegebehörden verständigen
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Führen eines Horstbuches (d.h. Beobachtung der Vögel und Notierung aller wichtigen Vorkommnisse wie z.B.: Füttern, Beuteflug, Beuteübergabe, Verhalten der Jungvögel usw.)
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Neben diesen "Pflichten" bleibt allerdings immer noch genügend Zeit, sich zu entspannen und die herrliche Natur in Südpfalz und Wasgau zu genießen. Wer Lust hat, in dieser Zeit einmal eine Woche einen etwas ungewöhnlicheren Natururlaub zu machen, ist gerne willkommen. Jetzt buchen